Die besten Naturfilme Europas

Die European Wildlife Film Awards 2026

Alle Preisträger EWFA 2026

Die Preisträger der EWFA 2026 Foto: Christian Brandes

Wieder Eulen in Hamburg

Am 7. Februar 2026 wurden zum zweiten Mal die begehrten Trophäen verliehen

In der Botschaft der Wildtiere erhielten die Preisträger aus Frankreich, Österreich, Deutschland und der Schweiz ihre Trophäen in Form hölzerner Eulen. Sechs hochdotierte European Wildlife Film Awards wurden vergeben, darunter zum ersten Mal auch der NDR-Publikumspreis.

European Wildlife Film Awards 2026 – Die Preisträger

Bester Europäischer Film Tierwelt: „Sepia - Die Odyssee eines Tintenfischs“ von Romain Guénard und Matthieu Le Mau
Bester Europäischer Film Naturschutz: „Wildnis 2.0 – Die Tierwelt auf Umwegen“ von Patrick Centurioni
Bester Europäischer Film Biodiversität: „Faszination Europa – Majestätische Berge“ von Christian Baumeister
Beste Story: „Schweden – Ruf der Wildnis“ von Zoltán Török
Bester Kurzfilm: „Risky Routes“ von Jonas Steiner
Publikumspreis: „Wilde Heimkehrer“ von Alexander Sommer

  • Bester Europäischer Film Tierwelt: „Sepia - Die Odyssee eines Tintenfischs“ von Romain Guénard und Matthieu Le Mau
    Bester Europäischer Film Tierwelt: „Sepia - Die Odyssee eines Tintenfischs“ von Romain Guénard und Matthieu Le Mau
  • Bester Europäischer Film Naturschutz: „Wildnis 2.0 – Die Tierwelt auf Umwegen“ von Patrick Centurioni
    Bester Europäischer Film Naturschutz: „Wildnis 2.0 – Die Tierwelt auf Umwegen“ von Patrick Centurioni
  • Bester Europäischer Film Biodiversität: „Faszination Europa – Majestätische Berge“ von Christian Baumeister
    Bester Europäischer Film Biodiversität: „Faszination Europa – Majestätische Berge“ von Christian Baumeister
  • Beste Story: „Schweden – Ruf der Wildnis“ von Zoltán Török
    Beste Story: „Schweden – Ruf der Wildnis“ von Zoltán Török
  • Bester Kurzfilm: „Risky Routes“ von Jonas Steiner
    Bester Kurzfilm: „Risky Routes“ von Jonas Steiner
  • Publikumspreis: „Wilde Heimkehrer“ von Alexander Sommer
    Publikumspreis: „Wilde Heimkehrer“ von Alexander Sommer

    Das waren die European Wildlife Film Awards 2026

    Für den Gewinner des Hauptpreises gab’s einen Tusch, vorgetragen vom charmanten A-cappella-Quartett German Gents – das war nur einer der vielen festlichen Momente bei der Preisverleihungsgala der European Wildlife Film Awards. Am 7. Februar 2026 lud die Deutsche Wildtier Stiftung in die Botschaft der Wildtiere in der Hamburger HafenCity, um den europäischen Naturfilm zu feiern. Mit dabei: Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Schirmherrin der Veranstaltung Katharina Fegebank sowie zahlreiche Gäste aus Naturschutz, Naturbildung, Politik, Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Medien. Und natürlich die Stars des Abends: engagierte Naturfilmer aus ganz Europa. Ihre preisgekrönten Produktionen zeigen majestätische Bergwelten, die Odyssee eines Tintenfischs, Schwedens Natur im Wandel oder Wildtiere auf Umwegen. Und wir zeigen die schönsten Momente des Abends in einer Minute.

    Video: Julian Felix Lorenz

    Preiskategorien

    Die European Wildlife Film Awards vergeben das höchste Preisgeld bei einem Naturfilmwettbewerb in Europa. Die Preise werden in sechs Kategorien vergeben. Fünf der Preisträger wählt eine unabhängige, fachkundige Jury aus. Den Gewinner des Publikumspreises küren die Zuschauer.

    Kategorie Tierwelt2026
    Kategorie Biodiversität2026
    Kategorie Naturschutz2026
    Kategorie Publikumspreis2026
    Kategorie Story2026
    Kategorie Kurzfilm2026
    • Bester europäischer Film: Tierwelt

      Mit diesem Preis wird der Film prämiert, der die faszinierendsten und beeindruckendsten Tieraufnahmen zeigt. Bei den Tieren muss es sich um Wildtiere handeln, die in Europa vorkommen.

      Dotiert mit 15.000 Euro

      Preisstifter: Deutsche Wildtier Stiftung

    • Bester europäischer Film: Biodiversität

      Prämiert wird der Film, der auf besondere Weise die Vielfalt der europäischen Flora und Fauna zeigt, Wildtierlebensräume, Naturräume, Landschaften oder Ökosysteme vorstellt und gegebenenfalls ihre Gefährdung thematisiert.

      Dotiert mit 10.000 Euro

      Preisstifter: GARBE Urban Real Estate

    • Bester europäischer Film: Naturschutz

      Ausgezeichnet wird ein herausragender Film, der Maßnahmen oder Menschen in den Mittelpunkt rückt, die sich für den Natur- und Artenschutz einsetzen. Neben den Problemen Artensterben und Naturzerstörung sollen auch Lösungswege aufgezeigt werden.

      Dotiert mit 10.000 Euro

      Preisstifter: Deutsche Wildtier Stiftung

    • Publikumspreis

      Die Zuschauer des Wettbewerbs vergeben Noten an die vorgeführten Filme. Der insgesamt am besten bewertete Film gewinnt den Preis für den Publikumsliebling. Jeder Film, der im Rahmen des Wettbewerbsprogramms gezeigt wird, hat die Chance, den Publikumspreis zu erhalten. Der Preis wird zum ersten Mal im Februar 2026 verliehen.

      Dotiert mit 5.000 Euro

      Preisstifter: NDR

    • Beste Story

      Dieser Preis würdigt die beste Story eines Films.

      Dotiert mit 5.000 Euro

      Preisstifter: POPULAR GmbH

    • Bester Kurzfilm

      Den Preis erhält ein Kurzfilm, der es auf besondere Weise schafft, ein Thema in 1 bis 15 Minuten zu präsentieren. Ausschlaggebend kann die Originalität, die filmische Qualität, eine gute Story oder eine besondere Ästhetik sein.

      Dotiert mit 2.500 Euro

      Preisstifter: Frankonia Handels GmbH & Co. KG

    Das ist die neue Jury der zweiten European Wildlife Film Awards

    Aus den 44 Filmen der Official Selection haben der Filmproduzent Arnd Greve, die Biologin und Journalistin Dagny Lüdemann, Prof. Dr. Heiko G. Rödel von der Universität Sorbonne Paris Nord, die Biologin und Redakteurin Claudia Sewig und der Filmproduzent und Geschäftsführer der Längengrad Filmproduktion Thomas Weidenbach die Nominierten in den Langfilmkategorien ausgewählt.

    Wer die Gewinner sind? Das verraten wir im Februar 2026 in Hamburg, auf der Gala in der Botschaft der Wildtiere.

    • Arnd Greve, Geschäftsführer POPULAR GmbH

      Arnd Greve

      Geschäftsführer POPULAR GmbH

      Arnd Greve ist Medienwissenschaftler und hat als Redakteur, Regisseur und Creative Director für internationale Unterhaltungskonzerne und sein eigenes Firmennetzwerk, die POPULAR GROUP GmbH, gearbeitet. Seit 2012 engagiert er sich in Naturschutzprojekten, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Deutschen Wildtier Stiftung. Darüber hinaus berät er seither seine Kunden in den Bereichen nachhaltiges Wachstum und nachhaltige Lieferkette, um Unternehmen so schnell wie möglich auf einen zukunftsgewandten Kurs zu bringen.

    • Dagny Lüdemann, Biologin und Chefreporterin Wissen, ZEIT ONLINE

      Dagny Lüdemann

      Biologin und Chefreporterin Wissen, DIE ZEIT

      Unentdecktes Leben auf der Erde entdecken – das ist der Job von Dagny Lüdemann, die als Chefreporterin Wissen für DIE ZEIT in der Natur unterwegs ist. Die Biologin, Wissenschaftsjournalistin und passionierte Taucherin berichtet über wilde Tiere und bedrohte Arten und deckt auf, wie und warum der Mensch seine Umwelt zerstört. Und noch wichtiger: wie er damit aufhören könnte. Einige Tierfilmer hat sie schon auf abenteuerliche Drehreisen begleitet, und als Jurymitglied für verschiedene Festivals hat sie Hunderte Naturfilme gesehen. Ihr persönliches Ziel: einmal selbst einen Tierfilm drehen.

    • Prof. Dr. Heiko G. Rödel

      Prof. Dr. Heiko G. Rödel

      Universität Sorbonne Paris Nord

      Heiko G. Rödel ist seit 2011 ordentlicher Professor an der Universität Sorbonne Paris Nord, wo er Tierverhalten und Biostatistik unterrichtet. Seine Forschung beschäftigt sich mit Ökologie und Verhalten, vor allem bei Säugetieren, sowohl im Feld als auch im Labor. Er hat 1997 ein Biologiestudium mit Schwerpunkt Tierökologie abgeschlossen, 2002 promoviert und 2010 seine Habilitation in Zoologie erworben. Seit 2022 ist er Chefredakteur der internationalen Fachzeitschrift Mammalian Biology.

    • Claudia Sewig Credit UHH Esfandiari

      Claudia Sewig

      Biologin und Redakteurin, Universität Hamburg

      Ein Tag ohne eine Tierbeobachtung ist kein guter für Claudia Sewig. Genau hinzugucken war für sie im Biologiestudium ebenso wichtig, wie später in verschiedenen Redaktionen: unter anderem als Ressortleiterin Wissenschaft beim Hamburger Abendblatt und stellvertretende Redaktionsleiterin der WELT Hamburg. 2020 wechselte die Grzimek-Biografin an die Universität Hamburg, wo sie heute in der Wissenschaftskommunikation tätig ist. Claudia Sewig war bereits Mitglied verschiedener Naturfilm-Jurys und gehört dem Kuratorium der Deutschen Wildtier Stiftung an.

      Foto: UHH/Esfandiari

    • Thomas Weidenbach

      Thomas Weidenbach

      Filmproduzent, Geschäftsführer der Längengrad Filmproduktion

      Seit 1984 erkundet Thomas Weidenbach filmisch die Welt, zunächst als Journalist und Filmemacher, inzwischen als Filmproduzent. Seit Anfang an gilt sein Interesse vor allem Themen aus den Bereichen Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit. Als Autor und Produzent ist er verantwortlich für mehr als 250 TV-Dokumentationen. Er wurde mit mehr als 70 Filmpreisen ausgezeichnet, darunter dem Grimme-Preis, dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Deutschen Naturfilmpreis. Bei den ersten EWFA erhielt ein von ihm produzierter Film den Preis in der Kategorie Naturschutz. 

      Gewinner und Nominierte 2026

      Die Jury nominierte 12 Langfilme, um aus ihnen die Gewinner in den Kategorien Tierwelt, Biodiversität, Naturschutz und Storytelling zu küren.

      Tierwelt

      2026

      Transsilvanien – Draculas Wildnis

      Transsilvanien – Draculas Wildnis

      Ein Film von John Murray, Jamie Fitzpatrick

      Tierwelt

      2026

      Sepia: Die Odyssee eines Tintenfischs

      Sepia: Die Odyssee eines Tintenfischs

      Ein Film von Romain Guénard, Matthieu Le Mau

      Tierwelt

      2026

      Fabelhafte Insekten – Käfer

      Fabelhafte Insekten – Käfer

      Ein Film von Jan Haft

      Biodiversität

      2026

      Into the Carpathian Wild

      Into the Carpathian Wild

      Ein Film von Erik Baláž

      Biodiversität

      2026

      Faszination Europa – Majestätische Berge

      Faszination Europa – Majestätische Berge

      Ein Film von Christian Baumeister

      Biodiversität

      2026

      Europas Amazonien – Das große Auenland

      Europas Amazonien – Das große Auenland

      Ein Film von Szabolcs Mosonyi

      Naturschutz

      2026

      Wildnis 2.0 – Die Tierwelt auf Umwegen

      Wildnis 2.0 – Die Tierwelt auf Umwegen

      Ein Film von Patrick Centurioni

      Naturschutz

      2026

      Kingdom of Fish

      Kingdom of Fish

      Ein Film von Martin Falklind

      Naturschutz

      2026

      After the Fire

      After the Fire

      Ein Film von Lilou Lemaire

      Story

      2026

      The Island of Giants

      The Island of Giants

      Ein Film von Nuno Sá

      Story

      2026

      Schweden – Ruf der Wildnis

      Schweden – Ruf der Wildnis

      Ein Film von Zoltán Török

      Story

      2026

      Lost for Words

      Lost for Words

      Ein Film von Hannah Papacek-Harper

      Kurzfilm

      2026

      Risky Routes

      Risky Routes

      Ein Film von Jonas Steiner

      Die Offizielle Auswahl 2026

      165 Filme wurden für den zweiten europäischen Naturfilmwettbewerb eingereicht.

      Unser Auswahlkomitee hat 44 Langfilme und 10 Kurzfilme für die Offizielle Auswahl 2026 bestimmt.
      Diese Filme werden alle ab Februar 2026 immer am Mittwochabend im Kino der Botschaft der Wildtiere gezeigt.

      Die 10 Kurzfilme laufen im Januar 2026 im Kino. Den Preisträger in der Kategorie Kurzfilm wählen die Zuschauer per Abstimmungskarte in der Botschaft der Wildtiere kurz vor dem Award-Wochenende.

      Über den Publikumspreis für 2026 können Naturfilm-Fans noch das ganze Jahr über abstimmen. Das Kino der Wildtiere zeigt die Filme ab dem Wochenende der Preisverleihung bis Ende 2026 immer am Naturfilm-Mittwoch. Kinobesucher haben vor Ort die Möglichkeit, die Filme zu bewerten. Der am besten bewertete Film gewinnt den Publikumspreis, der dann in 2027 verliehen wird.

      Hier finden Sie das Filmprogramm:

      Website Botschaft der Wildtiere

      Filme